FC Bayern: Neuverpflichtung auf der Kaderplaner-Position?

Sven Mislintat gilt als einer der besten Scouts der Welt. Bei Borussia Dortmund hat er Spieler wie Shinji Kagawa oder Ousmane Dembele entdeckt. Vor zwei Jahren kündigte er allerdings seinen Abschied von Schwarz-Gelb an und wechselte als Leiter der Scouting-Abteilung zum FC Arsenal. Grund war ein Zerwürfnis mit dem damaligen BVB-Coach Thomas Tuchel über die Verpflichtung von Oliver Torres. Eigentlich war der von Mislintat eingefädelte Transfer beschlossene Sache. Doch dann legte der Coach sein Veto ein. Für den Scout war damit der „Point of no Return“ erreicht, wie er selbst sagt. Beim FC Arsenal scheint er jetzt in einer ähnlichen Situation zu sein. Profitieren möchte laut „Independent“ der FC Bayern München.

Zwischen Mislintat und Emery passt es offenbar nicht

Es ist scheinbar wieder die Person des Trainers, die den 46-Jährigen über einen Abschied nachdenken lässt. Mislintat wurde noch von Arsene Wenger verpflichtet. Die Harmonie zwischen den beiden Protagnisten stimmte. Seit Unai Emery bei den Gunners am Ruder ist, soll es anders aussehen. Den Deutschen stört demnach, dass seine Transferempfehlungen missachtet werden. Der neue Trainer spielt zudem angeblich eine sehr viel größere Rolle bei den Neuverpflichtungen als sein Vorgänger – zu Lasten Mislintats.

Read more »

Tor-Gala der Bayern gegen Hannover

Der FC Bayern München feierte eine Tor-Gala in Hannover. Mit einem 4:0-Auswärtserfolg, können die Münchner den Rückstand auf Borussia Dortmund weiterhin bei neun Zählern halten. Vor 49.000 Zuschauern zeigten die Bayern einen schnellen und attraktiven Fußball. Besonders der in die Kritik geratene Österreicher David Alaba spielte groß auf. Mit einem Einwurf leitete er in der 2. Spielminute den Führungstreffer für den Rekordmeister ein. Danach folgten zahlreiche Großchancen, die jedoch kläglich vergeben wurden. Es dauerte bis zur 29. Minute, ehe Alaba mit einem Traumtor für das 2:0 sorgte. Der Flügelspieler zog aus rund 18 Metern ab und versenkte die Kugel wunderschön ins Kreuzeck. Robert Lewandowski hätte noch vor dem Pausenpfiff die Vorentscheidung erzielen müssen.

Im zweiten Durchgang ging es in einer ähnlichen Tonlage weiter. Gnabry und Lewandowski sorgten mit ihren Toren für den 4:0 Endstand. Nach dem Treffer des Polen in der 62. Minute, nahmen die Münchner etwas Tempo aus dem Spiel. Der FC Bayern München kann sich am Ende über den 3. Ligasieg in Folge freuen. Die Gastgeber bleiben somit nach dem vierten Spiel weiterhin ohne Sieg. Der FC Bayern München war in diesem Spiel natürlich der haushohe Favorit. Jedoch sind Spiele gegen Mannschaften, die sich im Abstiegskampf befinden bekanntlich nicht einfach. Mit 10 Punkten auf dem Konto ist Hannover 96 nun das Schlusslicht in der Bundesliga.

Weiterlesen

FC Bayern: Kovac nur noch Trainer auf Abruf – kommt Wenger?

Die Zeit von Niko Kovac als Trainer des FC Bayern München neigt sich ihrem Ende entgegen. Nach dem 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf zählte Präsident Uli Hoeneß den Kroaten in deutlichen Worten an. Man habe „intern Gesprächsbedarf“, verkündete der 66-Jährige mit hochrotem Kopf und fügte an, dass man derzeit „sehr schlechten und uninspirierten Fußball“ spiele, „ohne Selbstvertrauen.“ Man habe das Gefühl, die Mannschaft sei „total verunsichert.“ Dies treibe die Verantwortlichen derzeit um. Hoeneß folgert deshalb: „Wir müssen uns zusammensetzen.“

Spieler sollen gegen Kovac sein

Diese Sätze des Präsidenten erinnern stark an die Aussagen von Karl-Heinz Rummenigge vor gut einem Jahr vor der Entlassung Carlo Ancelottis. Damals hatten sich fünf Spieler gegen den Trainer ausgesprochen. Laut „Bild“ waren es dieses Mal wesentlich mehr, die in der Kabine gegen den derzeitigen Coach votierten. Hoeneß äußert sich widersprüchlich zu diesem Umstand. Einerseits sagt er, dass man „sicher nicht die Kabine nach dem Trainer befragen“ werde. Anderseits erklärt der 66-Jährige, dass die Bosse „selbstverständlich immer auch die Meinung der Spieler anhören werden.“ Read more »

FC Bayern: Wagner schiebt Frust

Gegen den SV Rödinghausen durfte Sandro Wagner für den FC Bayern München von Anfang an ran. Es war erst sein zweiter Startelf-Einsatz in dieser Saison – und damit offenbar deutlich zu wenig, gemessen daran, was sich der 30-Jährige wünscht. Dies gab der Torschütze zum 1:0 nach dem Zittersieg selbst freimütig zu. Seine bisherigen Einsatzzeiten seien „natürlich nicht das, was ich mir vorstelle“, so der Angreifer. In der vergangenen Rückrunde sei er häufiger zum Einsatz gekommen und habe deshalb mehr Tore machen können, schiebt Wagner nach.

Kovac setzt bislang nicht auf Wagner

Schon an den bloßen Zahlen lässt sich ablesen, dass der neue Bayern-Trainer Niko Kovac kein Fan Wagners ist. Der Angreifer durfte zwar in dieser Saison in bislang 15 Pflichtspielen auflaufen, stand dabei aber insgesamt nur 218 Minuten auf dem Feld – was also nur rund 15 Minuten pro Partie sind. Bei zwei Gelegenheiten schaffte es Wagner dafür nicht einmal in den Kader. Wenn Robert Lewandowski nicht spielt, zieht Kovac lieber einen seiner offensiven Mittelfeldspieler nach ganz vorne. Read more »

FC Bayern: Ibrahimovic schwärmt über Neuzugang

Im Januar wechselt Alphonso Davies von den Vancouver Whitecaps zum FC Bayern München. Für den dann 18-Jährigen fließen 10 Millionen Euro. Unlängst konnte sich in Person von Zlatan Ibrahimovic eine echte Legende des Fußballs ein Bild des Neuzugangs des deutschen Rekordmeisters machen – schließlich spielte er mit seinem neuen Team LA Galaxy gegen Vancouver. Und obgleich das Team des Schweden einen 3:0-Sieg davontrug, überzeugte der Bald-Münchner den 36-Jährigen. Er sehe eine „strahlende Zukunft“ für Davies, schwärmt Ibrahimovic.

Ibrahimovic über Davies
Wenn er zum FC Bayern gehe, dann sei Davies ein guter Spieler, zeigt sich der Superstar überzeugt, „denn der Verein holt keine schlechten Spieler.“ Wenn die Münchner etwas in dem Linksaußen gesehen haben, dann „etwas Großes“, zeigt sich Ibrahimovic überzeugt. Bei den Bayern werde Davies zudem „viel lernen“ und sich so weiter verbessern, glaubt der Schwede. Read more »

FC Bayern: Winter-Transfer von Real Madrid?

Der FC Bayern München war auf dem Sommer-Transfermarkt zurückhaltend. Für seine Verhältnisse nahm der Rekordmeister mit 10 Millionen Euro nur ein Taschengeld in die Hand. Präsident Uli Hoeneß erklärte diese Sparsamkeit damit, dass man Geld sammle, falls die kommenden Wechselfenster teurer würden. Die Bayern erwägen also, in Zukunft größer zu investieren. Schon im kommenden Winter könnte es so weit sein, wenn man dem spanischen Web-Portal „Don Balon“ glauben darf. Die Münchner haben demnach Lucas Vázquez von Real Madrid ins Auge gefasst.

30 Millionen Euro für Vázquez?
Vázquez gilt demnach als Ersatz für die sich dem fußballerischen Rentenalter nähernde Flügelzange um Arjen Robben und Franck Ribery. Ursprünglich, so „Don Balon“, wollten die Bayern den 27-Jährigen erst im kommenden Sommer verpflichten. Kingsley Coman und Serge Gnabry sollten in diesem Jahr die Chance bekommen, sich im Schatten der beiden Altstars zu beweisen. Die schwere Verletzung Comans habe die Verantwortlichen jedoch zum Umdenken bewogen. Der Transfer soll jetzt schon im Winter passieren. Read more »

„Kein Ersatz für Coman geplant“ – Rummenigge redet Klartext

Kingsley Coman hat sich beim Bundesliga-Auftakt des FC Bayern München gegen die TSG Hoffenheim wieder schwer verletzt. In einem Zweikampf mit TSG-Profi Niko Schulz hat sich der Franzose mal wieder eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen und fällt mindestens 3 Monate aus. Da der deutsche Rekordmeister sowieso nur vier nominelle Flügelspieler im Kader haben und Serge Gnabry zurzeit noch mit muskulären Problemen beschäftigt ist. So stehen nur Frank Ribery und Arjen Robben zur Verfügung, die mit 34 bzw. 35 Jahren auf die Fußballer-Rente zugehen. Ein Grund für Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge ist dieser Umstand aber nicht, um den Kader auf dem Flügel noch zu verstärken: „Leider hat sich Kingsley Coman verletzt. Das trifft uns schwer. Trotzdem werden wir auf der Position nicht unbedingt etwas machen. Wir haben mit Arjen Robben, Franck Ribery und Serge Gnabry, der am kommenden Wochenende wieder zur Verfügung stehen sollte, drei Leute, denen wir vertrauen. Darüber hinaus ist nichts mehr geplant.“ Statt neue Spieler zu holen, würden die Münchener noch gerne den ein oder anderen Spieler abgeben. Ein Name, der immer wieder im Transfer-Karussell auftaucht, ist Weltmeister Jerome Boateng. Der Edel-Verteidiger wird anscheinend nicht mehr richtig von den Münchener Bossen gewollt und wird immer wieder mit Paris Saint Germain und seinem deutschen Trainer Thomas Tuchel in Verbindung gebracht. Zu einem möglichen Boateng-Wechsel äußert sich Rummenigge wie folgt: „Es bleiben noch vier Tage Zeit. Ich schließe weder das eine noch das andere aus. Wir müssen in den letzten Tagen die Nerven bewahren – Uli und ich sind ja dafür bekannt, dass wir schon lange in diesem Geschäft sind und über gute Nerven verfügen.“ Read more »

FC Bayern Rudy vor Wechsel zu RB Leipzig

Sebastian Rudy wird nun wohl doch vom FC Bayern München zu RB Leipzig wechseln. Zwar hatte Bullen-Coach sowie Sportdirektor Ralf Rangnick einen solchen Wechsel noch mit markigen Worten von sich gewiesen und erklärt, dass ein derartiger Transfer wirtschaftlich für die Sachsen nicht zu stemmen wäre. Zudem sei der 28-Jährige zu alt für das, was den Bullen vorschwebe. Nach Informationen der „Bild“ war dies bloße Verhandlungstaktik. Demnach wollen sowohl Rangnick wie auch Leipzigs künftiger Trainer Julian Nagelsmann Rudy unbedingt als Nachfolger, für den zum FC Liverpool abgewanderten Naby Keita verpflichten. Die aktuellen Ereignisse sprechen dafür, dass die „Bild“ richtig liegt – und es bald Nägel mit Köpfen gibt.

Rudy war schon am Trainingsgelände der Bullen
Die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet, dass sich Rudy bereits das Trainingsgelände von RB angeschaut hat. Er soll durchaus angetan gewesen sein, heißt es. Andere Medien haben bestätigt, dass der 28-Jährige tatsächlich am Cottaweg war. Dies bedeutet gleich mehrere Dinge: Erstens verhandeln die Bullen offensichtlich mit dem Spieler und sind schon relativ weit, wenn sich Rudy bereits das Trainingsgelände anschaut. Zweitens wissen die Bayern Bescheid, denn Leipzig musste sie informieren. Drittens scheint man der Meinung zu sein, wirtschaftlich eine Lösung finden zu können, um den Mittelfeldspieler zu verpflichten. Read more »

FC Bayern: Kovac will das Guardiola-Erbe ausbrennen

Pep Guardiola ist einer der Erfinder des Fußballs, dessen Mantra „Ballbesitz“ lautet. Ihn dominiert der Glaube daran, dass schnelle und kurze Pässe die gegnerische Defensive auseinanderreißen und so zum Erfolg führen. Im Idealfall läuft die Kugel viel, die Spieler jedoch wenig. Sie sind ihren Gegnern so auch körperlich überlegen. Das System galt als unschlagbar und die Perfektion des Fußballs. Spätestens die WM 2018 hat mit diesem Glauben jedoch brutal Schluss gemacht. Die Spiele von Deutschland und Spanien bewiesen eindrucksvoll, dass physisch starke Mannschaften mit schnellen Spielern Ballbesitz-Teams großen Schaden zufügen können. Wer viele kurze Pässe spielt, muss zahlreiche Spieler mit nach vorne nehmen, entsprechend groß ist die Kontergefahr. Niko Kovac möchte dem FC Bayern deshalb den Ballbesitz-Fußball austreiben, der durch die drei Jahre unter Guardiola untrennbar mit der DNA der Münchner verknüpft ist.

Kovac: „Die Schnellen fressen die Langsamen“
Schon Jupp Heynckes versuchte, den Münchner den Ballbesitz abzugewöhnen. Doch reichten die neun Monate nicht, in denen er den FC Bayern erneut trainierte. Das Ganze entbehrte ohnehin nicht einer gewissen Ironie: Es waren die Münchner unter Heynckes, die 2013 im Halbfinale der Champions League gegen den FC Barcelona eindrucksvoll bewiesen, das Ballbesitz allein nicht das Allheilmittel ist. Drei Monate später war der Mann Trainer, dessen Spielidee von Heynckes gerade demontiert worden war. Dem Deutschen fiel dann 2017/18 die Aufgabe zu, mit den „Aufräumarbeiten“ zu beginnen, nachdem sich Carlo Ancelotti dazu nicht in der Lage gesehen hatte. Read more »

CL: FC Bayern scheitert im Halbfinale an Real Madrid

Das Finale der Champions League war für den FC Bayern München im Rückspiel der Runde der letzten Vier gegen Real Madrid zum Greifen nahe – aber letztlich auch nur das. Im Bernabeu erreichte der deutsche Meister ein 2:2. Es war zu wenig nach dem 1:2 im Hinspiel vor eigenem Publikum. Die Abwehr der Bayern wird zum Sorgenkind des Rekordmeisters – und damit auch zu dem von Bundestrainer Jogi Löw, der sich bei der WM schließlich fast ausschließlich auf die Akteure aus München verlassen muss.

Spielbericht: Frühe Führung der Bayern hält nicht lange
Der FC Bayern München durfte gegen Real Madrid schon in der dritten Minute zum ersten Mal jubeln. Joshua Kimmich erzielte das 1:0. Doch aufgrund der Hinspielpleite reichte der eine Treffer nicht. Der deutsche Meister musste weiter nach vorne spielen – und lief damit ins offene Messer des Gegners. Die Abwehr der Bayern ist gegen Spitzenteams nicht stabil, wenn die Mannschaft offensiv ausgerichtet ist. Karim Benzema bestrafte dies bereits in der elften Minute. Read more »

Powered by WordPress